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Kirmespredigt 2007
Liebe Brüder und Schwestern, liebe Gemeinde!
Kirmes 2007, und wieder müssen wir von ihr und mit ihr Abschied nehmen, von einem unserer Leidensgenossen.
Namen, was sind schon Namen. Eine Aneinanderreihung bedeutungsloser Buchstaben.
Wort- und namenlos liegt er nun hier vor uns in diesem kleinen TRÖGEL.
Schon als Kind freute er sich immer riesig auf die Kirmes. Er RICHERTe sich immer
besonders SCHÖNHERR, wenn diese Feiertage kamen.
Er wohnte am RANDEL des Dorfes und gehörte dennoch zu jeder Festlichkeit dazu, wie das Amen in der Kirche. Ein richtiger VereinsMEYER.
An Fasching hielt er immer eine BÜTT-NER keiner wollte sie hören.
An Silvester hat er immer die schönsten Feuerwerkskörper in die Luft geMÖLLERt, doch die meisten Leute interessierte das alles HARNISCH.
Er versuchte Geige zu erlernen, blieb aber ein untalentierter FIEDLER.
So begann er zu saufen. Immer öfter traf man ihn BLAU an und nicht SELL-ten nahm er ein schönes BRENDEL mit nach Hause.
Dort trank er im Stall heimlich weiter und sein Vater wunderte sich oft wer da wohl immer auf die KÜBRICHt.
Alles deutete darauf hin, dass aus ihm ein AufSCHNEIDER und BeTRÖGER würde.
Nicht mal N´ADOLPH hätte gefallen, dass er sich so viel in den SCHÖDEL gekippt hat.
Er war schon kurz davor die FRINDe ins KORN zu schmeißen, da lernte er auf der letzten Kirbe ein junges Mädchen kennen. Sie war RANK und schlank, wirklich KIPSCH anzuschauen. Sie begannen eine inTHIEME Beziehung. Voller SCHOLZ erzählte er oft:
Wir machen es sogar auf dem PLOH,MANN (WC)!
Doch auch diese Geschichte hatte einen HAGEN. Er war so unordentlich. Trug meist zerFRANZte Klamotten und das Leben in seinem MÜLL-ERtrug sie nicht mehr.
Es traf ihn sehr HARZ.
In den Nächten darauf stand er oft vor seiner Tür, in seinem DICKen
HEM-,PELlte den Mond an, voller Schmerz, dass es einem durch MARX und Bein ging.
Als ich dies erfuhr, ging ich zu ihm und nahm ihn mit den Worten zur SEIDE-:MANN,
laß dich nicht hängen. Komm, RUBNER etwas näher zu mir, ich spende dir Trost. Es soll mir nicht ANSCHÜTZenden Worten fehlen!
MUNZERTe er mich gestern erleichtert hierher. Über den Kohlhau´s BERG,NERvös lächelnd. Laß uns was trinken gehen, sprach er zu mir, auf die Freude die du mir zurückgegeben hast.
Wir tranken viele Schnäpse und BieRE,BITZ nix mehr reinging. Immer wieder rief er laut: WÖLFELleicht jemand mit uns trinken, wir feiern die Kirbe!
Ja, werte Gemeinde, nun ist er von uns gegangen. Als GRÄFE mich der Schlag, so fühlte ich mich als ich heute davon erfuhr.
Es hätte jeden von uns treffen können.
Zu seinem Gedenken und seiner Ehre, schauen wir noch mal in sein MATTHES Gesicht.
Und für uns alle, rufe ich dem Gemeindediener hinter dem Zapfhahn zu:
GIEßNER ein, heute wird geBECHERT!!
Amen
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